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ES WERDEN MILLIONEN TOURISTEN ERWARTET Drucken E-Mail

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Ungeachtet der wirtschaftlichen Krise und den Schwierigkeiten bei der Visabeschaffung prognostizieren die Kaliningrader Beh?rden einen rasanten Wachstum in der Tourismusindustrie.

Doch die Prognosen f?r die Entwicklung sind sehr unterschiedlich. So hat, zum Beispiel, der Gubernator des Kaliningrader Gebiets Georgij Boos bei der letzten ?ffentlichen Diskussion an der Russischen staatlichen Kant-Universit?t folgendes gesagt:
– Ungehindert der wirtschaftlichen Krise erwarten wir f?r das Jahr 2009 520 000 bis 525 000 Touristen. In der Zukunft k?nnen wir sicher um 7 – 8 Mio. Touristen werben. Wir haben f?r dieses Volumen alle M?glichkeiten.
Der Wirtschaftsminister der regionalen Regierung Alexandra Smirnowa hat eher gem??igtere Zahlen bekanntgegeben. Nach Sch?tzung der Regionalregierung wird das Kaliningrader Gebiet im Jahre 2009 360 000 Touristen erwarten k?nnen (520 000 war es im Jahr zuvor). In den Pl?nen zum sozial-wirtschaftlichen Wachstum der Region wird mit einem Wachstum von 1,5 Mio. bis zum Jahr 2014 gerechnet.
Aber auch diese Prognosen wurden w?hrend der Besprechung der Mitglieder des regionalen Parlaments als zu optimistisch eingestuft.
Wom?glich ist die Skepsis der Abgeordneten eher auf die wirtschaftliche Situation zur?ckzuf?hren als auf das tats?chliche Potenzial. Umso mehr werden schon die Infrastrukturprojekte realisiert, zum Beispiel, das Projekt „Primorskoje Koltso“ (K?stenring). Die erste Reihe dieser modernen Autobahn, die Kaliningrad mit dem Meerheilbad Selenogradsk und dem internationalen Flughafen „Hrabrowo“ verbindet, wurde schon in Betrieb genommen. An der Reihe ist der weitere Ausbau der Autobahn zu den Orten Pionerskij, Swetlogorsk, Jantarnij, Baltijsk und Swetlij. Diese Projekte werden garantiert durch den Staat finanziert.
Bei der Realisierung anderer gro?en Projekte in der touristischen Branche sind auch positive ?nderungen zu bemerken.
Wir haben schon ?ber die Gr?ndung der touristischen Zone an der Kurischen Nehrung berichtet. Im November hat eine Sitzung der Verkehrs- und Verbindungskommission der russischen Regierung stattgefunden, die von dem stellvertretenden Vorsitzenden der russischen Regierung Sergej Iwanow geleitet wurde. Dort wurde das Sitzungsprotokoll unterschrieben, das das Investitionsprojekt des Aufbaus des internationalen Passagierterminals im Hafen Pionerskij (ehem. Neukuhren) genehmigt hat.
Diese Frage wurde im Auftrag vom Premierminister Wladimir Putin, der am 27. Oktober Kaliningrad besucht hatte, in die Tagesordnung gesetzt.
Das Passagierterminal ist einer der Teilen des gro?en Projektes, der mit der Gr?ndung eines neuen gro?en Erholungszentrums in Pionerskij verbunden ist. Es ist ein Schiffsan- legeplatz f?r die Kreuzfahrtschiffe und F?hren bis 250 Meter lang und mit der Umschlagsleistung ca.5000 Personen zur gleichen Zeit.
In einem neuen touristischen Zentrum der Stadt sollen bald mehrere Hotels und Appartements von verschiedenen Klassen, das riesige Einkaufszentrum, Schwimmb?der, das Amphitheater mit 3700 Pl?tzen und die Konzerthalle mit 1200 Pl?tzen, sowie der Fischmarkt errichtet werden.
F?r die Fans und Besitzer von Yachten wird ein Yachthafen mit 750 Anlegestellen und einer gro?en Zone f?r die Winterzeit geplant, das wird die sogenannte „junge Zone“ sein. Vorgesehen ist auch der Bau und die Organisation der Segel- und Tennisakademien mit den integrierten Sprachschulen.
Zu den bedeutenden Projekten geh?rt auch das internationale Kinderzentrum f?r 5000 Personen, das einen vorl?ufigen Namen „Baltisches Arthek*“ tr?gt. Nach den dauerhaften Diskussionen wurde ein Ort f?r seinen Aufbau ausgew?hlt. Das ist die baltische K?stenstrecke zwischen Jantarnij (Palmnicken) und Donskoj (Gross Dirschkeim).
Der Projektentwurf des Zentrums soll innerhalb von 2 Jahren vorbereitet werden, danach soll der Bau starten. Das Projekt, dessen Kosten 1,5 Milliarden Rubel (ca.35 Mio. Euro) betragen, wird durch das staatliche und regionale Budgets finanziert werden.
Unter Ber?cksichtigung noch eines Projektes – die Gr?ndung einer Spielzone – wird eine enorme Basis geschaffen, die es erm?glicht, noch mehr Touristen aufzunehmen. Die Frage besteht jetzt darin, wie schnell diese Projekte in Angriff genommen werden und wie kompetent diese vermarktet werden. Es ist au?erdem wichtig, die kulturelle Attraktivit?t hervorzuheben. Denn, wie einer der Experten meinte, „Wodka kann ich auch zu Hause trinken“.

Igor KOWALEV

Zuletzt aktualisiert am Montag, 07. Dezember 2009 um 21:03 Uhr
 

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