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Kurische Nehrung: Luftaufnahme Es wurden die Ergebnisse der Effizienzforschung f?r die Gr?ndung der touristischen Zone an der Kurischen Nehrung bekannt gegeben. Dieses Projekt hat nichteindeutige Reaktionen, Zweifel und Fragen bei den Bewohnern der Region und ?kologen hervorgerufen. Bis jetzt hat man ?ber diese Idee und Baubesonderheiten gestritten. Jetzt aber gibt der wirtschaftliche Faktor einen Anlass zur Kritik. Das Unternehmen „FOK“ (Finanzielles und Organisatorisches Consulting) hat die Effizienz des Projektes bez?glich der touristischen Zone analysiert. Zur Finanzierung dieses Projektes w?rde ein Investitionsbedarf in H?he von 8,9 Milliarden Rubel (ca. 200 Mio. Euro) angemeldet, so der Pressendienst des Unternehmens. 40% dieser Investitionen sollen f?r die Ingenieurinfrastruktur ausgegeben werden. Da die Entwicklung der touristischen Zone an der Kurischen Nehrung auf der ?ffentlich-privaten Partnerschaft basiert, soll der Bau von Infrastrukturobjekten zum Teil aus dem Staatsbudget (83,3%) und zum Teil aus dem regionalen Budget (16,7%) finanziert werden. Also, aus dem Budget des Kaliningrader Gebiets sollen f?r dieses Projekt ca. 600 Mio. Rubel (33,5 Mio. Euro) ausgegeben werden. Inwiefern sind diese Investitionen wirtschaftlich zweckm??ig? Die Analytiker von FOK sind der Meinung, dass innerhalb von 10 Jahren die touristische Zone in das Staatsbudget 8,1 Milliarden Rubel (180 Mio. Euro) Gewinn einbringt, was um 2,25 Mal mehr ist, als Summe der Ausgaben f?r ihre Entwicklung. Laut den Prognosen soll die Zahl der Touristen, die j?hrlich das Kaliningrader Gebiet besuchen, von 450 000 bis 630 000 Leuten steigern. Unter Ber?cksichtigung der Projektrealisierung kann diese Zahl voraussichtlich auf 1 Mio. Touristen ansteigen. Bei den Forschungen wurden auch soziale Faktoren ber?cksichtigt. Erfolgreiche Projektentwicklung erm?glicht es, innerhalb von den ersten 5. Jahren insgesamt 1630 Arbeitspl?tze in der ganzen Region zu schaffen. Bei einer schnellen Entwicklung der touristischen Branche kann diese Zahl auf 4075 Arbeitspl?tze steigen. Bemerkenswert ist au?erdem das, dass die Lebensqualit?t in den drei Siedlungen an der Kurischen Nehrung, besonders in der gr??ten Siedlung Rybatschij (Rossitten) wesentlich verbessert werden soll. Man kann mit Sicherheit sagen, dass die Opponenten dieses Projektes sowohl alle o.g. Zahlen, als auch die Idee und Projektentwurfe kritisieren werden. In erster Linie wird es passieren, weil bei der wirtschaftlichen Analyse eine Methode ausgew?hlt wurde, die viele Spezialisten und Aktivisten negativ wahrgenommen haben. Oleg Pawlow Foto: Eduard Moltschanov
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