Startseite Tourismus DAS VIELSEITIGE TOURISMUS
Russian (CIS)
DAS VIELSEITIGE TOURISMUS Drucken E-Mail

  Array Array

Das Kaliningrader Gebiet strebt aktiv nach einem Wachstum im touristischen Bereich   seiner Wirtschaft. Daf?r werden unterschiedliche Mittel eingesetzt. Es kommt darauf an, die Region interessant zu machen, Erfahrungen auszutauschen, aktuelle Routen bekannt zu geben und wiederum neue partnerschaftliche Routen entstehen zu lassen.
Diesen Aufgaben widmen sich internationale touristische Workshops, welche j?hrlich in Kaliningrad stattfinden.

Das VIII. Arbeitstreffen wurde im April durchgef?hrt. Fast einhundert ausl?ndische G?ste kamen in diesem Jahr, darunter offizielle Delegationen aus Polen und Litauen, Vertreter vieler St?dte dieser Nachbarl?nder, Mitarbeiter von touristischen Informationszentren, Leiter von deutschen, polnischen, litaui­- schen, lettischen, ungarischen und spanischen Touristikunternehmen.
 Zum ersten mal war Spanien neben den katalonischen Firmen auch von einem auf den Kanarischen Inseln ans?ssigen Unternehmen vertreten. Ein erstes Mal war es auch f?r den typisch landwirtschaftlichen Bezirk Nesterowskij (ehem. Stallup?nen). Die stellvertretende Wirtschaftsministerin Marina Drutman, die f?r den Touristikbereich zust?ndig ist, hob das als eine besondere Tatsache hervor. Nesterowskij-Stallup?nen ist n?mlich weit bekannt als Heimatstadt von Kristijonas Donelaitis, des Begr?nders der litauischen Literatur und au?erdem ist es der Herkunftsort  der ber?hmten Trakehner Pferdrasse.   Aber es hat auch landschaftliche Perlen zu bieten wie die Rominter Heide und den Wystiter See.
 Nach den Ergebnissen in der Zusammenarbeit zwischen dem Wirtschaftsministerium des Kaliningrader Gebietes und dem litauischen Staatsdepartement f?r Tourismus wurde ein Kooperationsprogramm mit einer Laufzeit bis zum Jahr 2011 unterzeichnet, welches eine Reihe von konkreten Projekten beinhaltet.
Einen sehr starken Eindruck hinterlie? bei den Workshop-Teilnehmern der Ausflug „Ein Tag mit dem Sonnenstein“ – eine Erkundungsfahrt zur Jantarnyj-Siedlung (ehem. Palmni­cken) mit dem Besuch einer Grube des Bernsteintagebaues, der Bernsteinwerkst?tten und des Museums „Bernsteinschloss“. Alle wa­ren sich darin einig, dass diese Route garantiert eine gro?e Nachfrage bei den Touristen haben wird. Viele Kreise der Region suchen nach neuen Wegen, um Touristen und Urlauber anzulocken.
 Die Stadt Svetlogorsk (ehem. Rauschen), die  ohnehin schon im rekreativen Tourismus ein anerkannter regionaler F?hrer ist, beginnt in diesem Jahr Familientage zu veranstalten, um  Urlauber mit Kindern zum Besuch zu animieren.
Vom 1. bis zum 15. Mai wird von allen an dieser Aktion beteiligten Hotels ein Rabatt von 10 Prozent auf ihre Leistungen gegeben. Das gleiche gilt f?r die Caf?s und Restaurants, in denen den Familien mit Kindern au?erdem noch  S?fte und Cocktails kostenfrei eingeschenkt werden.
 F?r die Familientage ist ein buntes Kulturprogramm vorbereitet. Es verspricht, sowohl f?r die Erwachsenen, als auch f?r die Kinder interessant zu sein. Die Stifter dieser Aktion hoffen, dass die Familientage sich zu einer Tradition entwickeln und somit recht viele Urlauber den Weg nach  Svetlogorsk finden werden.
W?nschenswert w?re, dass die Familientage  eine gute Erg?nzung zu den mittlerweile traditionellen und sehr beliebten Stadtfesten werden. Das betrifft die Er?ffnung und den Abschluss der touristischen Saison, das Filmfestival „Die baltischen Deb?ts“ und das Blasorchester-Festival.
Die regionale Verwaltung wei? sehr gut, dass man die vorhandenen Geschichts-, Architektur-, und Naturdenkm?ler viel aktiver in die touristische Angebotspalette integrieren soll. Vor kurzem wurde dem Kunstgeschichtsmuseum das Fort Nr. 5 ?bergeben. Es ist nicht nur das Verteidigungsgeb?ude selbst, sondern auch noch das dazu geh?rende 15 Hektar gro?e Gel?nde. Museumsdirektor Sergej Jakimow ist der Meinung, dass diese Kulturinstanz ?ber den  Rahmen eines gew?hnlichen Formates hinaus tritt und eher als ein Denkmalschutzgebiet einzustufen ist, denn au?er dem Fort befinden sich auf diesem Territorium einige altert?mliche Schl?sser und Kirchen. Und das bedeutet, dass sie bald aus den Ruinen wiedererstehen und zu lebendigen  kulturgeschichtlichen Zentren werden. Sicherlich wird es f?r diese eine gro?e Nachfrage geben


Igor KOWAJOW

Foto: Juruj GORBUSCHIN

 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren