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Die Europ?ische Union ist nicht gewilligt, auf harte  Visaregelungen zu verzichten, erkl?rt sich aber bereit, Hunderte Millionen Euro f?r eine Verbesserung der Grenzeinrichtungen im dem Kaliningrader Gebiet zu investieren.


GRENZ?BERGANG TSCHERNYSCHEWSKOE ER?FFNET
Zur Er?ffnung des neuen Grenz?bergangs Tschernyschewskoe-Kybartai an der russisch-litauischen Grenze ver- sammelte sich eine bemerkenswerte Gesellschaft hoher Beamten aus Russland und der EU. Denn der Bau des russischen Teiles dieses Grenz?bergangs wurde gemeinsam von beiden Seiten finanziert: aus den Gesamtkosten in H?he von 442 Millionen Rubeln (mehr als 10 Mio. Euro) wurden 132 Millionen (mehr 3 Mio. Euro) von der Europ?ischen Kommission gew?hrt.
Der ?bergang verf?gt ?ber je vier Streifen in jede Bewegungsrichtung und hat eine Durchlasskapazit?t von etwa 1500 Bef?rderungsmitteln (da­von 300 Last- und 1150 Personenkraftwagen, sowie 50 Busse) und bis zu 4000 Menschen pro Tag.
Der Leiter des Programms zur Zusammenarbeit zwischen Russland und der EU, Etienne Claeye, betonte, dass die Verbesserung der Transportsysteme sehr wichtig f?r den Wachstum der nationalen Wirtschaft und Entwicklung benachbarter Staaten sei. Optimierung der Grenzinfrastruktur und Entsch?rfung der Reglungen der Grenz?berquerung f?r Menschen und Ladungen w?rden zu einer Erweite- rung der handels?konomischen, ?ffentlichen und kulturellen Beziehungen f?hren.

?100 Mio. + ?132 Mio…
Herr Claeye machte auf die besondere Stellung des Gebietes, welches eine einzigartige Lage einnimmt, aufmerksam und betonte die besondere Achtung, welche die EU diesem schenkt. Er  erinnerte, dass im Laufe der letzten zehn Jahre die Europ?ische Kommission fast 100 Mio. Euro in die Realisierung von Grenzprojekten investiert hat. Einer von ihnen ist der neu er?ffnete Grenz?bergang  "Tschernyschewskoe".
Und der stellvertretende Leiter der  f?deralen Agentur f?r Gebiets- und Grenzverwaltung der Russischen F?deration ("Rosgraniza"), Alexander Koschlin, stimmte ihm zu. 
Zugleich best?tigte der russische Beamte die Ank?ndigung des europ?ischen Kolle- gen ?ber die Bereitschaft der EU, die Realisation von weiteren russisch-polnisch-litauischen Grenzprojekten  mit 132 Mio. Euro zu unterst?tzen. Jedoch teilte er auch mit, dass die russische Seite  das entsprechende Abkommen noch nicht unterschrieben hat.
Sollten die Seiten zu einem ?bereinkommen gelangen, wird die EU 90 % der Kosten f?r Rekonstruktion oder Baues von Grenz?berg?ngen ?bernehmen, ein entsprechender Plan wird erstellt.
Die heutigen Pl?ne der „Rosgraniza“, so Herr Koschlin,  enthalten den Bau eines neuen Grenz?bergangs «Sowetsk-2 – Panemun?» und die Rekonstruktion des ?bergangs «Pogranitschnyj-Ramoni?kiai».

Oleg PAWLOW

Foto Eduard MOLTCHANOV

 

 

 

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