| DER DOKTOR EMPFING DIE PATIENTEN UND DAS MUSEUM DEN DOKTOR |
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Es ist unm?glich, alle Reisen des ber?hmten Zahnarztes Ingo Warwas ins Kaliningrader Gebiet aufzuz?hlen. Er kommt und ist pl?tzlich da. Oftmals spontan. Doch diesmal wussten die Gebietsbewohner schon im voraus Bescheid, sowohl ?ber seine Anreise, als auch dar?ber, dass er in Gesellschaft studentischer Praktikantinnen kommen wird. In erster Linie sind sie nat?rlich an einem Erfahrungsaustausch interessiert. Dar?ber hinaus aber wollen sie auch diese russischen Menschen n?her kennen lernen, und sich einfach mal mit Gleichaltrigen ganz zwanglos ?ber alles unterhalten, um auf dieser Ebene einen Einblick in die russische Realit?t zu bekommen. Wer Freundschaft sucht, der findet sie auch. Ganz sicher. Auf diese Weise sind schon viele Freundschaftsbr?cken entstanden. Mit Herrn Dr. Warwas ins Kaliningrader Gebiet zu reisen, ist schon ein kleiner Grundstein f?r eine Freundschaftsbr?cke. Er ist im weiten Umkreis bekannt und so wird es f?r die Studentinnen in seiner Begleitung nicht schwer sein, ihre Ziele zu erreichen. In der Tat, es ist wirklich erstaunlich, wie viele Menschen im Nesterowsker, Gusewsker oder in anderen Kreisen den deutschen Arzt kennen! Kinder nennen ihn liebevoll Doktor Doolittle und die Erwachsenen tauften ihn f?r seine Unerm?dlichkeit scherzhaft „Bohrmaschine“. Das ist keinesfalls ?bertrieben, denn der Arbeitstag des Doktors beginnt schon um 8 Uhr und oftmals wird erst gegen 22 Uhr der Bohrer aus der Hand gelegt. Das verwundert nicht, denn seine Patienten kommen aus dem gesamten Kaliningrader Gebiet nach Jasnaja Poljana, dem Standort der Praxis. Sie alle werden von Dr. Warwas unentgeltlich behandelt. Anatolij PERSCHIKOW Foto: Eduard MOLTSCHANOW |
| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 11. Mai 2010 um 20:45 Uhr |
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