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ORDENSSCHL?SSER: AUS DER VERGANGENHEIT IN DIE ZUKUNFT Drucken E-Mail

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Ordenschloss- und Russischearchitektur sehen zusammen ziemlichharmonisch aus

Womit soll man die Touristen in das Kaliningrader Gebiet locken? Bei dieser Frage sind alle einer Meinung. Die wichtigste kulturgeschichtliche Ressource ist die Zeit des Ordens. Es ist offensichtlich, dass diese Zeit f?r Russland au?ergew?hnlich war.

Die wichtigsten Botschaften dieser Zeit sind die Ritterburgen. Diese Erkenntnis und das offensichtliche Potential haben dazu gef?hrt, dass in der Kaliningrader Region, sowie auf dem Territorium der Ermland-Masuren in der Polnischen Republik ein gro?es internationales Projekt ins Leben gerufen wurde. " Das Erbe der Burgen rund um die Baltische See - das Wiederaufleben der historischen Objekte".
Im Zuge der Projektrealisierung, ?ber die wir schon in der „KA“ berichtet haben, wurde eine Strategie entwickelt, bei der man die Ordensburgen, die sich auf dem Kaliningrader Territorium befinden, f?r den Fremdenverkehr in der Periode von 2009-2019 ausbaut. F?r die Burg Labiau (Polessk) hat man alle n?tigte technische Unterlagen bekommen, die n?tig waren um diese Burg zu rekonstruieren und in ein historisch-kulturelles Zentrum umzubauen. In Zusammenarbeit mit den polnischen Kollegen hat man eine einheitliche Touristenroute festgelegt, bei der 12 polnische und 9 Burgen der Kaliningrader Region zu bestaunen sind.
Die Strategie beinhaltet au?erdem eine Analyse aller 22 Schl?sse der Kaliningrader Region, ihres Zustandes, des Zustandes der umliegenden Umgebung, sowie Vorschl?ge zur Nutzung dieser Objekte im Zusammenhang mit der Entwicklung der Touristenbranche. Der Inhalt der Projektstrategie wird sicherlich nicht nur f?r Experten auf diesem Gebiet der kulturellen Geschichte interessant sein, sondern auch f?r die Leser, die urspr?nglich aus K?nigsberg stammen. Au?erdem hoffen wir auf ein Interesse potentieller Investoren, die verstehen, dass es eine gute Businessperspektive ist, Gelder in die Erhaltung von nationalen und internationalen Objekten des kulturellen  Erbes zu investieren.
Wir beginnen mit der Berichterstattung ?ber die 22 Burgen, die sich in dem Kalinin- grader Gebiet befinden. Wir werden ?ber die Geschichte der Burgen berichten, ?ber ihren aktuellen Zustand, sowie ?ber die strategische Bedeutung im Zusammenhang mit dem Tourismus.
Die Burg Preu?isch - Eylau wurde 1325 gegr?ndet. Das Baumaterial war Stein und Ziegelstein. Die Burg hatte eine wichtige regionale Bedeutung. Die Vorburg diente als Unterkunft f?r die Soldaten und Diener. Au?erdem waren dort auch die B?ckerei, der Pferdestall, sowie andere Dienste, die f?r die wirtschaftliche Versorgung zust?ndig waren.
Seit Anfang des 15. Jahrhunderts, war die Burg und die Siedlungen in der n?heren Umgebung immer wieder Angriffen sowie Feuern ausgesetzt. Im Jahr 1802 war die Burg erneut einem Feuer zum Opfer gefallen, dieses Mal wurde sie jedoch nicht wieder aufgebaut. Ende des 19. Jahrhunderts waren nur noch Ruinen ?brig. 1932 wurde in der alten Villa, welche sich an den Mauern der fr?heren Burg befand, ein Landeskundemuseum er?ffnet. Nach dem Krieg sind die Wohnr?ume der ehemaligen Villa allm?hlich verfallen. Die Ruinen der alten Burg, sowie die n?here Umgebung sind langsam verwahrlost.
Ein Interesse an dem Wiederaufleben von Preu?isch - Eylau entstand erstmal 1990, als eine Moskauer Bank, die als Investor aufgetreten ist, die Vorburg zu einem Hotel umbauen wollte. In den Kellern sollte ein Restaurant entstehen. Leider ist es nicht zum Abschluss der Restaurierung gekommen, da die Bank bankrot ging.
Heute ist die Burg in die Touristenroute eingeschlossen, welche die einzelnen Kriegsst?tten der Napoleon-Kriege zeigt. Die russischen St?dte - Bagrationowsk (Preu?isch - Eylau) und Prawdinsk (Friedland). Auf der polnischen Seite - Gurowo - I?aweckie und Pultusk. In diesem Zusammenhang wurde von den einzelnen Bezirksverwaltungen der Stadt Bagrationovsk das Projekt "Preu?isch - Eylau" erarbeitet. Es wird eine Rekonstruktion des Schlachtfeldes geben, auf dem 1807 die russische und preu?ische Armee gegen die Franzosen gek?mpft hat. Die Parkanlage rund um das Denkmal zu Ehren der Schlacht bei Preu?isch - Eylau soll wiederhergestellt werden und die Infrastruktur hergerichtet werden.
Es sollen au?erdem Kongresse und wissenschaftliche Konferenzen durchgef?hrt werden. Weiterhin ist ein Zentrum f?r die milit?rgeschichtliche Bewegung in Planung - der Bau eines Freizeitlagers sowohl f?r Jugendliche, als auch f?r Erwachsene, die sich mit diesem Thema befassen. Dies alles zeigt die Bereitschaft der regionalen, wie auch der Bezirksverwaltungen, die Burg Preu?isch - Eylau f?r den Ausbau des Tourismus zu nutzen. Somit wird auch die Attraktivit?t des Gebietes rund um Bargationowsk gesteigert.
Die Autoren der Strategie haben Ihre Empfehlungen zur Revitalisierung der Burg Preu?isch - Eylau vorgeschlagen.
Vom juristischen Standpunkt her ist es das wichtigste, das Objekt aus dem staatlichen in den regionalen Verwaltungsbereich zu ?bergeben.
F?r die Beendigung der Bauarbeiten und die Inbetriebnahme der Vorburg des Schlosses als Hotel- und Tourismus- komplex ist es notwendig, eine halbstaatliche Gesellschaft zu gr?nden.
Auf den erhaltenen Fundamenten der Burg w?re es zu empfehlen, arch?ologische Fundst?cke auszustellen. Das Gel?nde um die Burg sollte man im mittelalterlichen Stil ausbauen, um es f?r interaktive Unterhaltung zu nutzen.
Das Projekt ist f?r Investoren offen. Die ausgesprochenen Empfehlungen sind in ihrer Durchf?hrung nicht schwierig, mehr noch erleichtern sie es, das Gebiet in touristischer Hinsicht, im Zusammenhang mit den Ruinen der Burg, attraktiver zu gestalten. Au?erdem sind die Empfehlungen ein zus?tzlicher Garant f?r staatliche F?rderungen.
Dieses Projekt ist eine reale M?glichkeit f?r Bagrationowsk (Preu?isch - Eylau), seinem Status als eine historische Stadt gerecht zu werden.

Vorbereitet nach den bereitgestellten Unterlagen des Projektes "Das Erbe der Burgen in der Region der Baltischen See"
Im Zusammenhang mit der Agentur f?r wirtschaftlichen Aufschwung.

Foto: W. Neufeldt

 

 

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