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Die Epoche des Teutonischen Ordens ist eine der attraktivsten Epochen der Geschichte, die weitgehende Spuren hinterlassen hat. Das ist die Epoche des Rittertums, der Schl?sser, der Kreuzzuge.

Die Kaliningrader Klubs der historischen Rekonstruktion haben sich miteinander ?ber weitere Zusammenarbeit bez?glich des Teutonischen Ordens abgestimmt. F?r das n?chste Jahr wird ein umfangreiches Programm geplant: Wissenschaftler, Waffenmeister und andere Leute, die sich mit der Rekonstruktion des Teutonischen Ordens besch?ftigen, sollen aus Russland und aus den europ?ischen L?ndern ins Kaliningrader Gebiet kommen.
Anfang Mai werden au?erdem die Rechtsnachfolger des Teutonischen Ordens, der zurzeit als weltliche Organisation existiert, aus Wien erwartet.
Es wird eine wissenschaftliche Konferenz geplant, in der die historische Rolle des Ordens sowie seine Heraldik besprochen werden sollen. Weitere geplante Veranstaltungen sind die Meisterkurse f?r Schwertkampf, Bogenschie?en und Armbrustschie?en, Wurfspie?werfen.
Wie einer der Organisatoren dieser Veranstaltungen, Leiter des Klubs „Wildenburg“ aus der Stadt Wladimir (Russland) Igor Morosow berichtet hat, soll als n?chster Schritt das Sturmlager auf dem Berg Zamkowaja (Schlossberg) neben den Ausgrabungen des K?nigsberger Schlosses rekonstruiert werden. Das Ritterlager mit seinen Verteidigungsgr?ben, Angriffst?rmen und Treppen, gro?en Festungsarmbr?sten und Feldzelten wird vom Mai bis September den Alltag des Ritterheers repr?sentieren und soll eine tolle Abbildung der Erz?hlungen von den Fremdenf?hrern werden. Das Kaliningrader historisch-k?nstlerische Mu- seum wird bei der Entwicklung dieses Projektes notwendige Unterst?tzung leisten.
Es ist durchaus m?glich, dass schon im n?chsten Jahr die Bewohner der Region und die Touristen die nie dagewesenen Ritterspiele zu Pferd anschauen werden. Der Klub des Schaaken - Schlosses bietet daf?r kostenfrei die geschulten Pferde und die M?glichkeit der ?bungen an.
Als Prinzipien der informellen Vereinigung der regionalen Ritterklubs hat Herr Morosow „Kooperation, gegenseitige Hilfe und Altruismus“ genannt.
- Um noch mehr Menschen zur Rekonstruktion heranzuziehen, haben wir den Bau des einheitlichen Waffenarsenals im Sommerlager beim Schloss Insterburg beschlossen. Hierher kommen die Waffenmeister verschiedener Richtungen zusammen und schaffen innerhalb von 3-4 Wochen mindestens 20 komplette Waffens?tze. Jeder von unseren Klubs kann alles N?tige f?r ihre Veranstaltungen erhalten, ohne daf?r Geld zu zahlen. Es werden auch Waffens?tze und R?stungen f?r die ?bungen der Klubmitglieder bereitgestellt. Dies erm?glicht eine bessere Ausbildung der K?mpfer. Aber auch alle Klubmitglieder m?ssen einander helfen. Man hat einen Gesamtplan f?r das ganze Jahr zusammengestellt, um das ?berschneiden der Veranstaltungen zu verhindern.
Das alles soll dazu f?hren, dass jede Veranstaltung sowohl f?r die Organisation als auch f?r die Zuschauer interessanter und besuchsreicher sein wird, - so Herr Morosow.
Eine der geplanten bedeutenden Veranstaltungen des n?chsten Jahres ist die gemeinsame Reise ins das Pskowskaja Gebiet zwecks der Widerherstellung der Schlacht auf dem Eis des Peipussees. Unter bestimmten Bedingungen wird auch die Schlacht bei Gr?newald (Polen) zum 600-j?hrigen Jubil?um rekonstruiert.
„Wir wollen damit eine organisatorische, materielle, ja, sogar wissenschaftliche Basis schaffen, die es jedem, unabh?ngig vom Alter oder der finanziellen Situation, erm?glicht, sich mit der Rekonstruktion zu beschaffen“, die Worte des Klubleiters Wildenburg lassen auf die Seriosit?t des Vorhabens schlie?en. Dies kann das Kaliningrader Gebiet zu einem kulturellen Zentrum der Ritterbewegung machen. Es werden 22 Ordensschl?sser im Kaliningrader Gebiet gez?hlt. Es gibt also genug Platz f?r das Vorhaben.

Marina BELOVA

 

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