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Die Schl?sser des Zeitalters des Deutschen Ordens sind einer der am meisten bemerkenswerten und attraktiven touristischen Objekte in der Umgebung von Kaliningrad.
Das bezeugen sowohl Fachm?nner als auch Leien – so berichten die Reiseleiter, sogar die Ruinen hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Das ist eine erfreuliche Tatsache. Weniger erfreulich ist, dass viele Schl?sser zu Ruinen verfallen sind oder im besseren Fall eine umfassende Rekonstruktion und Erneuerung brauchen.
Den Schl?ssern ein neues Leben einhauchen – dieses ambiti?se Ziel verfolgte das internationale Projekt „Das Schl?ssererbe in der Region der Ostsee – Wiedergeburt und Aufstieg von historischen Objekten“
Die Bilanz wurde auf einer Konferenz gezogen, welche Anfang September stattfand. Der Projekt umfasste einen Zeitrahmen von zwei Jahren und wurde im Rahmen des Nachbarschafts­­­­­programms „Litauen-Polen- Kaliningrad“ (INTERREG IIIA/TACIS) ausgef?hrt.
Als Partner fungierten bestimmte Abteilungen der Regierung des Kaliningrader Gebiets,  die Vereinigung polnischer Gemeinden „Gotische Schl?sser Polens“  und die Verwaltung des Bezirks Polessk im Kaliningrader Gebiet.
Die Gesamtsumme der gew?hrten und zur Verf?gung stehenden Mittel betrug 270 Tausend Euro, davon kamen 245 Tausend von der EU.
Dem Bericht nach zu urteilen,  trug die M?he der Teilnehmer Fr?chte. 
Eine umfassende Herangehensweise an das Problem erm?glichte es den Experten, eine Strategie zur F?rderung des Tourismus f?r 22 Schl?sser, die sich im unterschiedlichen Zustand befinden,  in der Umgebung von Kaliningrad zu entwickeln. 
F?r eines der Schl?sser – das Schloss Labiau (in Polessk) – wurde die f?r die Rekonstruktion notwendige technische Dokumentation erstellt, sie wird m?glichen Investoren vorgelegt.
Ein gro?es Modell des Schlosses wurde als Geschenk der Verwaltung des Bezirks ?berreicht.
In den W?nden des restaurierten Schlosses soll ein kulturell-geschichtlicher Komplex er?ffnet werden, welcher auch die um ihn herum erhaltene st?dtische Bebauung, Uferpromenaden, Anlegestellen und selbst den Fluss Deima, umfasst.
Im Schloss selbst  werden Theater, Museum, ethnografisches Studio, Hotel, R?umlichkeiten f?r Gro?veranstaltun-gen und Konferenzen, Restaurant  und Weinkeller Platz finden.  Der Innenhof des Schlosses wird in ein Atrium verwandelt.  Auf dem anliegenden Territorium werden handwerkliche und restauratorische Werkst?tten, Spiel-pl?tze und Souvenirl?den angesiedelt.
Ebenso wurde im Verlauf des Projekts eine einheitliche touris­tische Route, welche 12 polnische und 9 kaliningradische Schl?sser vereint, entwickelt.  Von beiden Seiten betonten die Kuratoren des Projekts wieder­holt, dass Routen,  welche durch ein ein­heitliches Thema die Territorien mehrerer Nachbarl?nder vereinen auch weiterhin entwickelt werden.  Als Beispiel wurden solche genannt, die dem Leben und den Errungenschaften gro?er Pers?nlich­keiten der Vergangenheit, wie Immanuel Kant oder Nikolaus Kopernikus,  gewidmet sind.
Die Wiedergeburt der Schl?sser ist ein bedeutendes Ereignis.  Wie der polnische Generalkonsul in Kaliningrad, Marek Golkovski, anf?hrte, waren die Schl?sser Mittelpunkt des Lebens und kultureller Werte.  Ihre Wiedergeburt ist nicht blo? Wiederherstellung der Mauern, sondern ein Neuerwachen kultureller Werte.
Dar?ber hinaus stellen restaurierte und f?r Touristen attraktive Schl?sser einen bedeutenden wirtschaftlichen Beitrag zum Haushalt kleiner St?dte und D?rfer, in denen sie sich befinden, dar.
Isabella Narozhnjak, die Kuratorin des Projekts von der polnischen Seite, hat das Niveau der Zusammenarbeit und des gegenseitigen Verst?ndnisses positiv bewertet. Sie hofft auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit und ihre Ver­wandlung in einen Gegenstand der langfristigen Partnerschaft der bal­tischen L?nder.
Das Schloss Preu?isch-Eylau  (Stadt Bagrationovsk) kann zum n?chsten Ob­jekt praktischer Forschungen und der Entwicklung der Dokumentation werden.
Die russische Kollegin der Frau Narozhnjak  – Galina Maksimchuk – merkte an, dass die polnische Erfahrung bez?glich der Revitalisation der Schlosser, eine gro?e Hilfe bei der Arbeit war.
Das Projekt hat gezeigt, dass einige Schlosser eine gute Perspektive auf Wiederherstellung haben.

Igor Kowaljow
Foto: Eduard Moltschanov


 

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