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Mit einer Auflage von 60 000 Exemplaren war die „K?nigsberger Allgemeine Zeitung“ schon zu Beginn der Drei?iger Jahre das am meisten gelesene Blatt in der Provinz Ostpreu?en. Danach folgte mit Abstand das „K?nigsberger Tageblatt“, das 1933 aus der „Hartungschen Zeitung“ hervorging. Begonnen hat die Geschichte der „K?nigsberger Allgemeinen Zeitung“ in einem alten Giebelhaus der Fleischb?nkenstra?e, das in den Siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts den Zeitungsbetrieb beherbergte. Damals hatte K?nigsberg schon 140 000 Einwohner und die Gesamtauflage von 8200 Exemplaren spricht f?r den Leseeifer der K?nigsberger und ist ein beredtes Zeichen f?r ihre Verbundenheit mit ihrer geliebten Zeitung. Mit dem Wachstum der K?nigsberger Bev?lkerung vergr??erte sich im gleichen Ma?e der Umfang der Zeitung. Wenn es in den Anfangsjahren 132 Seiten in einem Monat waren, so stieg diese Zahl kontinuierlich weiter und zum Jahresende 1935 waren es dann schon monatlich stolze 640 Zeitungsseiten. Was die alten Zeitungsb?nde erz?hlen, das beschr?nkt sich aber nicht nur auf den redaktionellen Teil mit den mannigfaltigen Berichten ?ber das politische, wirtschaftliche und kulturelle Leben in Ostpreu?en. Auch der Anzeigenteil eines Blattes gibt in ?berzeugender Weise recht viel Auskunft ?ber die Beliebtheit einer Zeitung in allen Schichten der Bev?lkerung. Anzeigen werden dort aufgegeben, wo sich der Inserent den gr??ten Erfolg verspricht. So kann man berechtigt davon ausgehen, dass auch der Anzeigenteil der „K?nigsberger Allgemeinen Zeitung“ ein wirkliches Spiegelbild des ostpreu?ischen Lebens ist. Aus den zahlreichen Anzeigen, haupts?chlich aus dem wirtschaftlichen und kulturellen Leben K?nigsbergs, entsteht ein mosaikartiges Bild von der guten alten Zeit mit allen ihren Vorz?gen und M?ngeln, Freuden und Sorgen. So k?nnen auch ganz n?chterne Anzeigen aus den vergilbten Bl?ttern der „K?nigsberger Allgemeinen Zeitung“ Erinnerungen wecken, und pl?tzlich erwachen wieder ganz pers?nliche Erlebnisse aus den Januartagen des Jahres 1936. Aber auch f?r die junge Generation wird das Leben im damaligen Ostpreu?en von Interesse sein und f?r manchen ist dieses Buch vielleicht eine Bereicherung der Geschichten, die Eltern und Gro?eltern immer wieder erz?hlten. In diesem Sinne wollen wir die Erinnerung an unser einst so sch?nes K?nigsberg erhalten und liebevoll beh?ten; vor allem aber weitergeben an die junge Generation, um mit den Worten von Agnes Miegel, der ostpreu?ischen Schriftstellerin, w?nschen zu k?nnen: „K?nigsberg, auf dass du unsterblich bist!“
Herausgeber – Wolfram Neufeldt Bestellungen unter der Telefonnummer in Berlin 030-6518503 oder per e-mail:
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