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Im Juli 2010 werden die Gedenkfeiern zum 200. Todestag der preu?ischen K?nigin Luise gefeiert

Luise Auguste Wilhelmine Amalie, Tochter vom Herzog Karl zu Mecklenburg-Strelitz, wurde im Jahr 1776 geboren und war mit dem Preu?ischen Kronprinzen, und sp?ter einem K?nig von Preu?en, Friedrich Wilhelm III. verheiratet.
K?nigin Luise hatte sich die Liebe und Achtung ihrer Untertanen erworben, sie blieb in ihren Herzen und in der Geschichte als „geistige Besch?tzerin“ von Preu?en. Sie unterst?tzte auf jede Weise den patriotischen Aufschwung ihrer B?rger. Besonders w?hrend des Krieges mit Napoleon kam dies zum Vorschein.
Nachdem die preu?ischen Truppen durch die franz?sische Armee niedergeschlagen worden waren, gelangte k?nigliche Familie zuerst nach K?nigsberg und dann nach Memel. K?nigin Luise mit ihren Kindern folgte immer ihrem Mann, und mehr als das, sie versuchte, ihren Beitrag zur Verbesserung der Situation im Land zu leisten. Im Jahr 1807 traf sie sich pers?nlich mit Napoleon, um ihn um die Erleichterungen der Bedingungen eines Friedens  zu bitten. Ihre M?he war aber in Nichts zerronnen.
K?nigin Luise war au?erdem als Wohlt?terin bekannt. Durch ihre  Unterst?tzung wurde in K?nigsberg die Gesellschaft f?r Wohlt?tigkeit gegr?ndet. In der Stadt funktionierte auch Frauenhaus der K?nigin Luise f?r arme Frauen.
Die Bewohner von K?nigsberg behielten ihre K?nigin und ihren Aufenthalt in der Stadt in Ged?chtnis. Das Andenken an K?nigin Luise wird bis heute in Kaliningrad bewahrt. Im Park Luisenwahl (heute: der zentrale Stadtpark), benannt nach der K?nigin Luise, ist eine Rotunde vom Steinmetzmeister Ballert erhalten, die 1874 zu Ehren der K?nigin von ihrem Sohn, dem deutschen Kaiser Wilhelm I. errichtet worden war. Auf der Rotunde stand die Inschrift: „Dem unvergesslichen Genie von Preu?en – Luise von den K?nigsbergern“.
1901 wurde die K?nigin-Luise-Ged?chtniskirche errichtet. Sp?ter wurde die Kirche zu einem Puppentheater nach dem Entwurf vom Architekt Heitmann umgebaut. 2010 soll die Rekonstruktion des Geb?udes mit Unterst?tzung der staatlichen und regionalen Regierungen zu Ende sein.
Zu Ehren der K?nigin wurde eine der sch?nsten Stra?en Kaliningrads – Luisenallee genannt (heute: Komsomolskaja-Stra?e), sowie das Luisentheater (Architekt Kukk), wo sich heute das Kaliningrader regionale Schauspielhaus befindet.
Die Gedenkst?tten kann man aber nicht nur in Kaliningrad sehen. So, zum Beispiel, wurde in Sowjetsk 100 Jahre nach der Unterzeichnung des Friedenvertrages von Tilsit eine wundersch?ne Br?cke ?ber den Fluss Neman errichtet (die K?nigin-Luise-Br?cke). Die Br?cke wurde im Neobarockstil gebaut. Sie ist mit einem Flachrelief der K?nigin verziert. Dieses wurde w?hrend der Rekonstruktion  der Br?cke 2007 wiederhergestellt. ?ber die Br?cke verl?uft die Stadtgrenze. Die, die in das Kaliningrader Gebiet einreisen, werden von einem doppelk?pfigen Adler begr??t. Beim Verlassen werden die Menschen von K?nigin Luise verabschiedet.
Im Tilsiter Park stand ein sehr sch?nes Luise-Denkmal. Es ging aber w?hrend des Zweiten Weltkrieges verloren. Heutzutage wurde durch die ?ffentlichkeit der russischen Stadt Sowjetsk eine Stiftung zur Denkmalrekonstruktion gegr?ndet.
K?nigin Luise war eine bedeutende Person, was die russisch-deutschen Beziehungen angeht. Sie war eine der Initiatoren der preu?isch-russischen Koalition gegen Napoleon. Ihre Tochter, Prinzessin Charlotte wurde die Gemahlin des russischen Zaren Nikolaus I. und erhielt den Namen Alexandra Fjodorowna.
Das Jahr 2010 wird in Deutschland als Gedenkjahr der K?nigin Luise unter dem Motto „Luise lebt“ gefeiert. Man organisiert die reisen durch die Orte, wo sie sich aufgehalten hat. Es wurden au?erdem zahlreiche Denkm?ler wiederaufgebaut.

Oleg PAWLOW

 

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