| Das Gymnasium im Stift Neuzelle |
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Von links nach rechts Herr Karl Fischer (der Kurator der Europaischen Stiftung fur Bildung der RahnDittrich Group),
Herr Kaspar Kaiser (Leiter des Gymnasiums), Frau Kirsten Pfeiffer (die Projektleiterin fur Hotelmanagement).
Gestern herrschte im Deutsch-Russischen Haus Fruhlingsatmosphare — es war warm und belebt: aufgeregte Eltern, Lehrer der Fremdsprachen, neugierige Studenten und schuchterne Schuler warteten gebannt auf die Prasentation der Internationalen Schule aus Neuzelle, die sich nicht weit von Berlin befindet. Die Schule wird von der Schulgesellschaft, der RahnDittrich Group aus Leipzig gefuhrt. Dieser Schultrager hat Schulen und Agenturen in vielen Landern — von Polen bis Sudafrika.
Das Licht wurde gedampft, und die Zuschauer lauschten dem feinen Klavierspiel von Artur, einem der Schuler des Gymnasiums in Neuzelle, der ursprunglich in Kaliningrad in die 12. Schule gegangen ist. Schon jetzt mochte ich bemerken, dass die musikalischen Pausen die Prasentationen gut erganzten, die der Kurator der Europaischen Stiftung fur Bildung der RahnDittrich Group , Herr Karl Fisher, der Leiter des Gymnasiums, Herr Kaspar Kaiser und die Projektleiterin fur Hotelmanagement, Frau Kirsten Pfeiffer durchgefuhrt haben. Zwischendurch wurden die Zuhorer durch das wunderbare Saxophon -Trio des Gymnasiums aus Neuzelle mit den Schulerinnen Meta und Yvette aus der 9.Klasse und dem Schuler Johannes aus der 10. Klasse erfreut.
Das Gymnasium im Stift Neuzelle befindet sich im Gebaude des ehemaligen Klosters Neuzelle im ostlichsten Punkt Deutschlands, an der Grenze mit Polen. Solche gunstige geographische Lage ermoglicht und erleichtert viele Kontakte mit polnischen Institutionen und Schulen auf dem Territorium Polens. Im Gymnasium lernen 450 Schuler im Alter von 12 bis zu 20 Jahren. Es ist international aufgestellt, da es nicht nur deutsche Schuler, sondern auch die Kinder von neun Nationen hat. Nicht zuletzt deshalb wird die besondere Aufmerksamkeit dem Lernen der Fremdsprachen zugeteilt — Englisch als Hauptfremdsprache und zur Wahl als zweite Fremdsprache stehen: Russisch, Polnisch, Spanisch und Franzosisch.
Die Vertreter der Europaischen Stiftung fur Bildung der RahnDittrich Group mit ihren Freunden und Partnern – Leh-
rern der Kaliningrader Schule №12.
Auch kann man im Gymnasium das Abitur bekommen, das hei?t, das Reifezeugnis des deutschen Schulwesens, das das Recht gibt, in allen Hochschulen Deutschlands und der Europaischen Union zu studieren. Neben dem eigentlichen Unterricht werden viele Arbeitsgemeinschaften im Gymnasium gewahrt, zum Beispiel, in der Computerabteilung, im Sport, in der musikalischen Abteilung und im Kunstlerischen. Das padagogische Hauptziel der internationalen Schule ist es, die Schuler zu guten schulischen Leistungen und auch zu Toleranz, Geduld und Freundlichkeit zu erziehen.
Auf die Frage, wo die Schuler des Gymnasiums wohnen wird eine interessante Antwort gegeben: beim Gymnasium gibt es das Wohnheim, einschlie?lich Aufenthalt, Ernahrung, Sport und Musik, in dem bisher ca. 50 Schuler wohnen, die anderen Schuler kommen aus den Orten der Umgebung.
Das Lernen in der Schule kostet 102 Euro pro Monat und der Aufenthalt im Internat — 1100 Euro. Fur sehr gute Schulerinnen und Schuler gibt es auch Stipendien.
Das Gymnasium Neuzelle ist fur die Kontakte mit den Schulen und Ausbildungsinstitutionen Kaliningrads interessiert. Einen festen Kontakt besteht schon mit der Schule Nr. 12 in Kaliningrad. Die Freundschaft mit der Schule №12 wurde fest und produktiv — die gegenseitigen Besuche und Fahrten der Schuler und gemeinsame Projekte werden seit vier Jahren durchgefuhrt.
In der Zukunft wird von den Vertretern der RahnDittrichGroup erwogen, gemeinsam mit dem Russisch-Deutschen Haus Sprachkurse durchzufuhren. Es wird auch nicht ausgeschlossen, spater, wenn sich ein guter Kontakt entwickelt hat und wenn es den Anklang bei den Bewohnern Kaliningrads findet, auch eine internationale Schule in unserer Stadt zu grunden.
Au?er dem internationalen Gymnasium in Neuzelle wurde ebenso die Prasentation der Schule des Hotelmanagements in Leipzig durchgefuhrt. Frau Pfeiffer als kompetente Spezialistin, die ihre Arbeit mag und als Vertreterin der Businnessschule hat uber Bedingungen und Disziplinen erzahlt, die die Studenten studieren. Genauso wie im Gymnasium Neuzelle, haben die Fremdsprachen eine wichtige Bedeutung, besonders Franzosisch, als Sprache der Gastronomie und der Sphare der Bedienung.
Besondere Aufmerksamkeit wird solchen Disziplinen zugeteilt, wie Organisation und Wirtschaft der Produktion, Management und Projektmanagement, Marketing, Technologie der Ernahrung u. a.
Das diesjahrige Studium startet am 22. August 2011. Die Gebuhr betragt 150 Euro pro Monat.
Nach dem Studium des Hotelmanagements offnen sich fur die Absolventen gute Perspektiven, zum Beispiel, die Arbeit im mittleren Management eines Hotels oder spater ggf. sogar Leiter des Hotels. Es gibt in der Hotelbranche und in der Gastronomie immer guter Berufsperspektiven; denn, wie Frau Pfeifer bemerkt hat, „gegessen, getrunken und gereist wird immer und in Zukunft immer mehr“.
Um die Ausbildung fortzusetzen und Praktikum zu machen, konnen sich die Studenten bei der Internationale Akademie des Hotelmanagments in Dubai immatrikulieren, wo sich die ganze Welt offnet! Die Studenten konnen dort und wahrscheinlich bald auch an anderen Orten einen akademischen Abschluss erwerben.
Im Namen der Redaktion der Zeitung «Konigsberger Allgemeine» mochte ich den Vertretern des Gymnasiums Neuzelle und Businnessschule in Leipzig fur die ergreifende Prasentation herzlich danken, und den Schulern und Schulerinnen des Gymnasiums fur die musikalische Begleitung. Wir wunschen Ihnen viel Erfolg in allen Ihren Unternehmen und wir werden froh sein, mit Ihnen zusammenzuarbeiten!
Liliya ZVYAGINTSEVA |
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 14. April 2011 um 22:45 Uhr |
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