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Das Kaliningrader Bernsteinmuseum feiert in diesem Jahr das 30.Jubil?um. Es wurde am 29. Dezember 1979 gegr?ndet. Seine Er?ffnung war eine der bedeutendsten Ereignisse f?r die Stadt, da es das einzige Bernsteinmuseum in Russland war
Der Komplex wurde als ein Museum f?r nur ein Mineral (Bernstein) gedacht. Es wurde in dem Verteidigungsturm „Der Dohna“, welcher in der Mitte des 19.Jahrhunderts gebaut worden war, untergebracht. Die T?tigkeit des Museums ist auf die Systematisierung der naturwissenschaftlichen, historisch-kulturellen und historisch-k?nstlerischen Kenntnisse ?ber den Bernstein bezogen. Deshalb wird der Bernstein in der Schaustellung im Zusammenhang von verschiedenen Wissenschaften betrachtet, und zwar: Pal?ontologie, Mineralogie, Geologie; Geographie, Arch?ologie, Geschichte, Naturkunde und Kunstwissenschaft. Die Exponate sind in den 28 Hallen mit der Gesamtfl?che von 1000 qm. untergebracht. In den letzten Jahren entwickelte sich das Museum sehr schnell, wobei seine Sammlung von 6000 auf 11000 Exponate erg?nzt wurde. Da sich das Bernsteinvorkommen in der N?he des Museums befindet, erm?glicht es, vielf?ltige Sammlungen „des Sonnensteins“ zusammenzustellen; hier ist zum Beispiel, der einzigartige Bernsteinst?ck vorhanden, das 500 g. wiegt. Bemerkenswert sind auch nat?rliche Formen des Bernsteins (in Form von Tropfen, Eiszapfen u.a.) sowie die Farbenskale des Bernsteins. Der gr??te Stein der Sammlung wiegt 4280 kg. Es ist der zweitgr??te Stein in der Welt. Von Interesse ist die Sammlung von Inklusen (Bernsteineinschlusse), die mehr als 8500 Muster z?hlt. Zur historisch-kulturellen Abteilung geh?ren vor allem arch?ologische Fundst?cke – die Schmucksachen und die Sachen des Alltagslebens aus Bernstein der Jungsteinzeit sowie die Erzeugnisse des XVII und XVIII. Jahrhunderts. Unter diesen Ausstellungsst?cken muss man besonders die Arbeiten der alten Meister hervorheben, die als Geschenk von der Waffenkammer des Kremls an das Museum ?berreicht wurden, sowie Kopien der Bernsteinarbeiten dieser Periode, zu denen auch die wiederhergestellten Fragmente des Bernsteinzimmers und die Original- exponate des 19.Jahrhunderts geh?ren. Die letzten Jahrzehnte sind durch die Massenproduktion des Kaliningrader Bernsteinkombinats bestimmt, die in dem Zeitraum zwischen 1950-80er Jahren erzeugt wurde. Dabei sind auch einige einzigartige St?cke. Ein gro?er Teil der Ausstellung ist den Arbeiten der modernen K?nstler aus Kalinin- grad, Sankt-Petersburg, Moskau, Lettland, Litauen, Japan und der USA gewidmet. In der 30-j?hrigen Geschichte des Museums wurden mehr als 6 Millionen Besucher verzeichnet. J?hrlich werden ca.17-19 Ausstellungen in den R?umen des Museums sowie in anderen L?ndern und St?dten gezeigt. Die Exponate des Museumsfonds wurden mehrmals in vielen St?dten Russlands, der Sowjetunion, sowie in Polen, Frankreich, Japan und in der Schweiz ausgestellt. Als Partner des Bernsteinmuseums treten die gr??ten russischen und europ?ischen Museen auf. Von Interesse sind die Bildungsprogramme des Bernsteinmuseums, die auf die Kinder, Sch?ler und Studenten gezielt sind. Diese Programme beruhen auf die Kombination eines intellektuellen Spiels, der erworbenen Kenntnisse mit deren kreativen Sinnerfassung. Heute verfolgt das Museum das Ziel, ein methodisches Informations- und Wissenschaftszentrum zu werden, um sich mit den Fragen der Forschung des Bernsteins im russischen und internationalen Kontext zu besch?ftigen.
Alexandra PARAMONOVA
Foto Eduard MOLTCHANOV
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