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„Baltischen Saisons“ finden zum sechsten Mal in Kaliningrad statt. Dieses Theaterfestival wurde als solide kulturelle „promotion“ der Feierlichkeiten bez?glich des 750-j?hrigen Jubil?ums der Stadt organisiert. Die Zuschauer sahen Auff?hrungen der f?hrenden russischen Theaterkollektive, Vorstellungen gro?er Regisseure und das Spiel bekannter Akteure. Und die Stadt selbst f?hlte sich zugeh?rig zu dem herausragenden Ph?nomen des „russischen Theaters“. Doch die „Baltischen Saisons“ bewiesen sich als eine tiefere Erscheinung, die auch nach den Feierlichkeiten f?hig zur Selbstentwicklung und Selbstgen?gsamkeit ist. Heute bestimmt das Festival das kulturelle Leben des Kaliningrader Gebietes grundlegend, es verst?rkt die russische kulturelle Teilnahme an den Geschehnissen Europas. Und die Einwohner des westlichen Region Russlands sind schlichtweg an die regelm??igen Treffen mit hoher theatralischer Kunst gewohnt. Denn bekanntlich gew?hnt man sich schnell an Gutes. In diesem Jahr startete das Festival nicht im Herbst, sondern im Sommer. Es wurde mit der Bekanntschaft mit der Zukunft des russischen Theaters er?ffnet – den Auff?hrungen der Studenten des Studios eines der bekanntesten Theater Russlands MChAT (Tschehow-K?nstlertheater in Moskau) und den Werken ihrer Studienkollegen – angehender B?hnenmaler. Und das Programm „Theaterseptember“ zeigte dem Publikum Auff?hrungen der reifen Szenenmeister aus dem Moskauer Staatlichen Theater der Nationen und dem Zentralen Akademischen Theater der Russischen Armee, dem Peterburger Staatlichen Akademischen Theater des Ballett unter der F?hrung von Boris Eifmann und dem Akademischen Kleinem Theater unter der F?hrung von Lev Dodin, dem Gro?en Puppentheater. Zum ersten Mal nahm der Kaliningrader Dramentheater mit der Auff?hrung von Evgenij Marcelli nach Tschechows St?ck „Die G?rtner“ an dem Festival teil. Alle Theater haben ihre besten Schauspiele aufgef?hrt. Der Theater der Nationen spielte zum Beispiel „Schukschins Erz?hlungen“ unter der Regie des weltweit bekannten Regisseurs Alvis Hermanis. Die Moskauer Kritiker haben dieses St?ck als die beste Premiere der Saison bewertet, es wurde gleich in drei Nominationen mit dem Preis „Kristalline Turandot“ ausgezeichnet. Den Sankt Petersburger Hauptpreis „Die goldene Soffitte“ erwarb das Gro?e Puppentheater mit dem M?rchen „Der kleine Prinz“ des Regisseurs Ruslan Kudashow. Schon heute hat der Art-Direktor des Festivals, David Smeljanskij gro?e Pl?ne f?r das n?chste Jahr. Zum einem gibt es auch zuk?nftig die Auff?hrungen der Studenten der besten theatralischen Schulen zu sehen. Zum anderen soll die Aufnahme ins Programm des mit der Sankt Petersburger „goldenen Soffitte“ preisgekr?nten Schauspiels zur Tradition werden. Und als Letztes soll die Teilnahme der Truppe Com?die-Fran?aise mit einer Auff?hrung von Moliere zum Highlight des Jahres 2010 werden. Mit dem Erfolg des kaliningrader Theaterfestivals kann er eine noch gr??ere Anerkennung ernten. Parallel zu den szenischen Auff?hrungen in Kaliningrad laufen in Moskau die Verhandlungen zwischen dem Ministerium f?r Kultur und der Verwaltung des Kaliningrader Gebietes. Man erwartet, dass sie in einer Verleihung des f?deralen Status f?r die «Baltischen Saisons» m?ndet. Igor Kowaljow Foto: www.et-cetera.ru
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