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Portr?ts als echtes ?lgem?lde, wie man sie in Schl?ssern und Museen bewundern kann, sind in unserer heutigen Zeit kaum noch an einem anderen Ort zu sehen. Das gro?e Personenbild, das in der Malerei vergangener Jahrhunderte eine so wichtige Rolle spielte, hat aber im Laufe der letzten Jahrzehnte wieder an Bedeutung gewonnen und ist nicht mehr nur in Ahnengalerien auf den Chefetagen manch gro?er Konzerne zu finden. Gr??en des Showbiz, W?rdentr?ger in Politik und Kirche – vom Pr?sidenten bis zum Papst, das sind heutzutage die Auftraggeber, die sich auf der Leinwand in ?l verewigen lassen. W?hrend man fr?her oftmals nach einem Atelier eines Kunstmalers lange suchen musste, erleichtert uns heute das Internet die Suche oder man greift zum „Allgemeinen K?nstlerlexikon“. Dort finden wir auf der Seite 483 den Eintrag: Michael Cleff, deutscher Maler, geb. am 23.11.1947, K?nstlername Cleff III., Enkel des Bildhauers Erich Cleff (der ?ltere) und Sohn des Malers Erich Cleff (der J?ngere). Mit berechtigtem Stolz kann Cleff III. von sich sagen, dass er aus einer bekannten K?nstlerdynastie stammt. Sein Gro?vater war Bildhauer und Professor in Wuppertal und Salzburg, sein Vater renommierter Portr?tmaler in Hamburg und Berlin. Nach dem II. Weltkrieg hatte sich sein Vater in Bamberg niedergelassen. Bei ihm ging Michael Cleff zun?chst in die „Lehre“. Danach kam in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts der Durchbruch zur Portr?tmalerei mit ganz pers?nlichen Stilelementen. Im Vorwort von Dr. Karl-Georg Pf?ndtner zum Ausstellungskatalog „280 Jahre Cleff“ lesen wir u.a.: „Zeitgleich mit den Pionieren der Postmoderne wandte er sich von der Abstraktion ab und fand zur?ck zu Landschaft und Stilleben, zur Darstellung des Menschen, zur Portr?tmalerei. In seinen Bildern verschmilzt Cleff III. Expressive Elemente mit Realismen der Postmoderne. Farbigkeit, mutige Kompositionen und ein sich in vielfachen Farben brechendes Liniennetz verzaubern das Sujet, geben den Bildern ihr Charakteristikum, setzen Akzente und verst?rken die Aussagekraft.“ Cleff III. geh?rt zu den bedeutendsten Portr?tmalern unserer Zeit. Prominente wie Wolfgang Wagner in Bayreuth, Au?enminister a.D. Hans-Dietrich Genscher, Alt-Bundespr?sident Roman Herzog, Ministerpr?sident Edmund Stoiber und Bill Clinton, Seine Kaiserliche Hoheit Otto von Habsburg, die P?pste Johannes Paul II. und Benedikt XVI., Schauspieler wie G?nter Strack und G?tz George wurden von ihm portr?tiert. Beim Portr?tieren muss aber keiner mehr stunden- oder tagelang als Modell vor ihm sitzen. Bevor der Maler Cleff III. den ersten Pinselstrich ?ber die grundierte Leinwand zieht, die es in dieser Form bereits fertig zu kaufen gibt, wird zun?chst der Fotograf Michael Cleff t?tig. In Sekundenschnelle klickt der Ausl?ser der Kamera, um eine Serie von m?glichst vielen Momentaufnahmen zu machen. Das „Modell“ sucht dann aus dieser Serie den gew?nschten Augenblick f?r das ?lbildnis heraus und damit ist das „Modellsitzen“ beendet. Landschaftsbilder und Stilleben wurden neben seinen Portr?ts immer wieder auf internationalen Ausstellungen gezeigt. Im Rahmen der Traditionspflege in der j?ngsten und zugleich einer der ?ltesten Universit?ten Bayerns hat Cleff III. alle Rektoren portr?tiert, die seit der Wiedergr?ndung der Gesamthochschule 1972 in Amt und W?rden waren, angefangen bei Prof. Dr. Dr. Othmar Heggelbacher und Prof. Dr. Elisabeth Roth. Die Gem?lde sind zu sehen im Neuen Senatssaal in der Kapuzinerstra?e 25. Im Jahre 2005 wurde die Malerdynastie Cleff 280 Jahre alt. Aus diesem Anla? stellte Cleff der Dritte eine umfangreiche Sammlung von Werken als Querschnitt Cleff?schen Schaffens zusammen, die in der Aula der Otto-Friedrich-Universit?t Bamberg zu sehen war. Die n?chste Ausstellung m?chte Michael Cleff zum Gedenken an seine Mutter Irmgard, geborene Franz, gerne in Kaliningrad / K?nigsberg zeigen. Hier wurde seine Mutter 1921 geboren und bis zu ihrem Tod im Jahre 2000 war sie ihrer Heimatstadt in fester Treue verbunden. Das sp?rte er immer aufs Neue, wenn sie vom Alltagsleben in K?nigsberg oder von den zahlreichen Ausflugsfahrten in die Umgebung und insbesondere zu den Ostseeb?dern Cranz und Rauschen erz?hlte. Ihr zum Gedenken m?chte Cleff III. als ihr Sohn Michael diese Ausstellung widmen. Mehr Informationen findet der interessierte Leser auf der Internetseite www.cleff3.de oder er kann seine Fragen auch direkt ?ber eine Mail an die Adresse:
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richten. Ganz w?nschenswert im Sinne des K?nstlers w?re nat?rlich ein pers?nlicher Anruf; einfach plaudern miteinander oder auch fachsimpeln mit Hobbymalern, denen Herr Cleff manche Anregung geben kann. Wie so oft im Leben, wird sich dabei best?tigen, das wirklich gro?e K?nstler nicht fern auf Wolke 7 leben, sondern mitten unter uns sind. Sie glauben es nicht? – Rufen Sie doch einfach mal an: 0049-951 63840. Wolfram NEUFELDT Foto: Cleff III. (rechts) im Gespr?ch mit Au?enminister a.D. Hans-Dietrich Genscher
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