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Laterna Magica. Die Zauberlaterne in der ?bersetzung aus Lateinischen. Es ist kaum m?glich, einen besseren Namen f?r die Ausstellung auszudenken, die dem 205. Geburtstag von Hans Christian Andersen gewidmet ist. ЭIhm geh?rt die Zauberlaterne, die schon so vielen Generationen von D?nen, Deutschen, Russen und vielen anderen V?lkern rund um die Welt den Eintritt in die m?rchenhafte Welt bestrahlt. Man kann dieser Bezeichnung auch eine andere Erkl?rung geben. Die Landsm?nner und Zeitgenossen Andersens gaben ihr wegen der Gr??e und Magerkeit den Spitznamen „die Laterne“. So galt der gro?e M?rchendichter schon damals in den Gesellschaftskreisen als „Laterne“, w?hrend seine Werke noch nicht anerkannt waren. Die Er?ffnung der Ausstellung im Kaliningrader Kunsthistorischen Museum verlief ungew?hnlich – so ist auch das Werk von Hans Christian. Die Projektautorin, die Kunstabteilungsleiterin Valentina Pokladowa, lie? zusammen mit den anderen Organisatoren und Teilnehmern vor den Augen der erstaunten ?ffentlichkeit wei?e Tauben in den Himmel ?bers Museum fliegen. In den S?len wartete schon der kleine Musiker mit seinem „St?bchen mit sieben L?chern drin“, der magische Melodien daraus zog. Und dann gab es noch das mit den Schwefelh?lzern, das von ihrem sogar im M?rchenland schweren Leben r?hrend erz?hlte; alles vor dem Hintergrund einer hervorragenden sieben Meter gro?en Tafel des Kaliningrader K?nstlers Alvidas Mikalauskas, die das alte Kopenhagen darstellte. Solch eine feine Einstellung zur Aufnahme in die Welt des Traumes und der zauberhaften Tricks erf?llte ihren Zweck trotz vieler Puppengestalten, die zugleich Kinder und Erwachsene bezauberten. Sie waren alle in ihren vielen Gesichtern hier: Ole Lukkoye, kleine R?uberinnen, G?nsebl?mchen und Lerchen, K?nige und Schweinehirte, die Hirtinnen und die Schornsteinfeger, die kleinen Meerjungfrauen... Welch un?hnliche, am?sante, wunderbare Gestalten! Die H?nde streckten sich von selbst aus, um nach ihnen zu greifen, aber das Schaufensterglas besch?tzte die M?rchenatmosph?re davon, durch Ber?hrung zerst?rt zu werden. So blieb diese Welt sichtbar, aber nicht sp?rbar. Jedoch sind es Menschen aus Fleisch und Blut, die Puppen und andere Ausstellungsgegenst?nde kreieren. Sie leben in Kaliningrad und anderen russischen St?dten, in Litauen, Lettland, Estland, Usbekistan. Und in diesem Museum bekamen sie ihre verdienten Auszeichnungen aus den H?nden von Valentina Pokladowa und Diana Gubanova, des Oberhaupts der Baltischen Gilde von Puppen- und Spielhandwerksmeistern. Beim Ausstellungsausgang (oder Eingang, kommt darauf an) kam pl?tzlich das Schwarzbrett zum Vorschein. Ein ganz gew?hnliches Brett – schwarz, auf Dreifu? befestigt. An der Tafel stand: „Schwanengesangskursen nach der neuen Schnelllernmethodik“. Und eine Telefonnummer dazu. Es k?nnte doch Sinn haben, dort anzurufen, nicht wahr? Marina BELOWA
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